Damit kehre Nissan zu den Wurzeln eines Privatimporteurs zurück, sagt Michael Kujus: Immerhin ist das neue Unternehmen (vormals Bergé Auto) durch die Hinzunahme von Österreich nun in 16 Ländern Europas und Lateinamerikas tätig: „Das ist also kein lokaler privater Importeur wie früher Tarbuk bei uns, Frey bei Toyota oder Denzel bei Hyundai, Mitsubishi und anderen Marken, sondern eine große Gruppe mit Hauptsitz in Spanien.“

Nach der Abnabelung vom Nissan Center Europe kann Nissan ab sofort auch verstärkt auf die lokalen Gewohnheiten in Österreich Rücksicht nehmen. Kujus: „D-A-CH war schön und gut, aber am Ende des Tages war Deutschland doch dominant. Jetzt liegt der Fokus komplett auf Österreich.“ Der große Vorteil sei, dass ein lokales Management für das Land verantwortlich sei.

Das Team wird um rund 30 Prozent vergrößert, da diverse Funktionen (etwa die Buchhaltung) nun wieder in Österreich situiert sind. Auch der Standort am Laaerberg sowie das Traningscenter in der Wiegelestraße bleiben erhalten.

Nähere Informationen lesen Abonnenten in der „AUTO-Information“ 2609 vom 4. März, auch die Ausgabe 2610 vom 11. März widmet sich teilweise dem Thema Nissan.