Nachdem das heimische Gebrauchtwagengeschäft im Dezember – entgegen dem langjährigen Trend und trotz Corona-Situation – einen deutlichen Anstieg von 16,5 % (gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres) gebracht hat, war im Jänner mit einem Einbruch zu rechnen. Der ist in Europa auch erfolgt (Minus 16,4 %), in Österreich ist mit 5,7 % allerdings ein weiteres Wachstum (gegenüber Jänner 2020) zu verzeichnen. 

„Es scheint immer noch einen gewissen Nachholbedarf zu geben“, so die Analyse des Indicata Market Watch. Besonders gut entwickelt haben sich die Verkäufe von typischen Händlerbeständen, also bis zu 5 Jahre alte Fahrzeuge. Angebotsengpässe ortet Indicata sowohl bei Benzin- wie auch Dieselfahrzeuge, wobei generell ein Umstieg von Diesel- auf Benzin-Antrieb zu merken ist.