Die Ergebnisse der von KMU Forschung Austria durchgeführten Konjunkturbeobachtung „Gewerbe und Handwerk“ der Branchen Kraftfahrzeugtechniker (einschließlich Vulkaniseure) und Karosseriebauer (einschließlich Karosseriespengler, Karosserielackierer und Wagner) im 4. Quartal 2020 basieren auf den Meldungen von 120 Betrieben mit 2.022 Beschäftigten. Demnach meldeten 10% der Betriebe Umsatzsteigerungen gegenüber dem 4. Quartal 2019 (Vorjahr: 9%), 39% keine Veränderung (Vorjahr: 66%) und 51% Umsatzrückgänge (Vorjahr: 25%). 

Unterm Strich werde das gesamte heimische Gewerbe und Handwerk 2020 voraussichtlich mit einem Umsatzminus von 10,5% abschließen, wie Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKO sagt.

„Das bedeutet Einbußen von rund 11 Mrd. € verglichen mit den Auftragseingängen und Umsätzen des Vorjahres“, erklärt  Mag. Christina Enichlmair, Projektleiterin KMU Forschung Austria.  Das Gewerbe und Handwerk sei somit von den Corona-Maßnahmen deutlich stärker betroffen als die österreichische Wirtschaft insgesamt, bei der laut WIFO-Prognose von Dezember 2020 von einem nominellen BIP-Minus von 6,1% ausgegangen werde.

Weitere Details enthält die AUTO-Information Nr. 2552, die am Freitag, dem 13. Jänner 2021 erscheint