Die AutoBank AG/Wien hat am 11. Dezember 2020 per Bescheid der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) den Auftrag für eine Frühinterventionsmaßnahme erhalten, erläutert Autobank-AG-Vorstand Gerhard Dangel den aktuellen Stand in den Sanierungsbemühungen unter der Finanz-Markt-Aufsicht und verhandelt nach dem Absprung zweier Interessenten nun mit einem neuen Investor.

Konkret müssen die Geschäftsleiter bis 29. Jänner 2021 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen der u.a. einen Beschluss der Hauptversammlung einer Kapitalerhöhung in Höhe von mindestens 12,8 Millionen Euro enthält. „Das Kapital ist erforderlichenfalls, d.h. bei Ausbleiben eines externen Investors, von den bestehenden Aktionären bereitzustellen und in einer ersten Tranche zumindest 8,3 Mio. Euro bis längstens 31.5.2021, sowie in einer zweiten Tranche in Höhe von zumindest 4,5 Mio. Euro bis längstens 31.1.2022 umzusetzen ist.“

Der Vorstand ist jedenfalls bemüht, die aktuell laufenden Investorengespräche bis Ende Jänner 2021 positiv abzuschließen. Derzeit hält die AutoBank AG die Mindestkapitalerfordernisse weiterhin ein, fügt Dangel an.