Eine Sache vorweg, an die sich niemand mehr erinnert. Kurz bevor die Seuche über uns kam, hat voran die deutsche Autoindustrie einen diabolischen Verrat begangen. Sie hat sich selbst im Stich gelassen und damit bereits Hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet.

Ob die Wirtschaft ein Recht darauf hat, dort, wo ihre Tätigkeit verboten wird, Entschädigung zu bekommen, lässt sich trotz Corona-verseuchter Wirtschaft nicht schlüssig voraussagen. Bis dato hat die Fahrzeugwirtschaft gezeigt, dass ihre Wirtschaftsleistung enorm dazu beiträgt, die nächsten unvermeidlichen Milliarden-Stützen mitzufinanzieren.

Wie wichtig funktionierende Mobilität ist, zeigte sich beim fatalen Terrorangriff in Wien, wo innerhalb von wenigen Stunden die motorisierten Sicherheitskräfte dort in Stellung gebracht werden konnten, wo sie nötig waren. Bei mit dem Fahrrad herbeieilenden Sicherheitsleuten hätte der Täter mehr als 9 Minuten Zeit gehabt, sein teuflisches Tötungswerk zu begehen.

Wenn die Staatstrauer vorbei, die Gedenkkerzen erloschen und die Flaggen wieder hochgezogen am Mast wehen, wird der allgegenwärtige oft grün motivierte Denkterror unsere Wirtschaft weiter zermürben. Was muss noch passieren, damit Politik und Justiz die demokratische Grundordnung samt ihrer Meinungsfreiheit – zum Beispiel in der freien Wahl des Verkehrsmittels – verteidigen?

Wer – wie ich – die wirtschaftliche Bedrohung jedes radikalen Gedankens anspricht und die Gesellschaft warnen will, egal ob „Bio-Bürger“ oder unterschiedlichste Ethnien in unserem Lebensumfeld, läuft Gefahr als Rechter abgestempelt zu werden. Doch so kann man das Klima, was man darunter alles verstehen mag, nicht retten.

Zurückkommend auf unsere Autowirtschaft, ließe sich eine Sache hinzufügen, an die sich kein Mensch mehr erinnert. Kurz bevor die Pandemie über uns kam, hat die Politik ihren diabolischen Verrat begangen: Sie hat uns Wirtschaftstreibenden im Stich gelassen. Vor allem die Klein- und Mittelstandsbasis als größte Arbeitgeber und Träger unseres Wohlstandes.

Schlussfolgernd zur Überschrift lässt sich sprachgeschichtlich „Unter aller Sau“ vielmehr als „jeglichen Maßstab unterschreitend“ interpretieren, was nichts mit Schweinen zu tun hat. Also: Trotz aller berechtigten Kritik an der Mobilität leistet dieser Wirtschaftszweig sehr viel für unseren Wohlstand. Wie dafür mit manchen von ihnen umgegangen wird, ist „unter aller Sau“.