Es war fast ein Dutzend Interviews, die Geschäftsführer Stefan Binder und ich im Laufe des Oktobers mit den Geschäftsführern der österreichischen Automobilimporteure führten: Es ging stets um das Abschneiden beim „Händlerradar“, also der großen Umfrage unter 505 österreichischen Markenhändlern und -werkstätten.
Warum ich das hier erwähne? Weil es im Laufe dieser zwei, drei Wochen zu einer deutlichen Verschärfung der Situation gekommen ist. Der Mund-Nasenschutz war zwar beim Betreten der jeweiligen Importeurszentralen immer ein Thema, doch beim Interview saßen wir einander ohne die Maske gegenüber, wenn auch mit gebührendem Abstand. Erst bei den letzten beiden Interviews trugen alle Beteiligten ihren MNS während der ganzen Zeit.
Der nun begonnene zweite Lockdown überrascht niemanden mehr. Man kann nur froh sein, dass die Bundesregierung wenigstens dieses Mal erkannt hat, wie wichtig offene Geschäfte sind (und nicht nur der Lebensmittelhandel wie im März/April). Das gilt natürlich auch für die Werkstätten!
Die Einschnitte sind hart genug! Hoffen wir, dass sich die Situation nicht noch weiter verschärft! Ein komplettes „Herunterfahren“ der Republik Österreich, wie das im Frühjahr erfolgte, wäre wohl kaum zu verkraften – schon gar nicht für eine derart kapitalintensive und kundenorientierte Branche wie jene, in der wir arbeiten.
Übrigens: Die Ergebnisse des eingangs zitierten „Händlerradars“ werden bereits am Donnerstag, dem 5. November, an dieser Stelle veröffentlicht!
