So haben Sie den Genfer Automobilsalon noch nie gesehen: Nachdem der schweizerische Staatsrat Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen im Zuge der Bekämpfung des Coronavirus untersagt hat, konnten die Aussteller ihre nahezu fertigen Stände und ihre Präsentationsobjekte auch gleich wieder einpacken.
Ein exklusiver Rundgang von A&W Herausgeber Gerhard Lustig gewährt tiefe Einblicke in die in den Hallen herrschende Tristesse – mit bitteren wirtschaftlichen Folgen.
Geschätzte 250 Mio. Schweizer Franken dürfte die Region die Absage des Salons kosten, der 2019 rund 600.000 Besucher, darunter tausende Journalisten, mit mehr als 900 ausgestellten Autos, davon 150 Welt- und Europapremieren in ihren Bann zog.
Laut Insidern könnten davon etwa 50 Mio. Franken auf die Messe selbst entfallen. Die (Millionen)Verluste der internationalen Aussteller sind darin noch gar nicht enthalten.