Sehr beunruhigend seien die Fakten, dass Kunden ihre Fahrzeuge länger behielten, dass trotz steigender Verkäufe die Akzeptanz von Null- und Niedrigemissionsfahrzeugen bei den Konsumenten noch gering sei und außerdem noch Lade- bzw. Wiederbefüllungs-Infrastruktur sowie Fördermaßnahmen fehlten.
Nicht nur die Autohersteller, sondern ebenso der gesamte Automobilsektor benötige gesetzliche Sicherheit, wenn er sich in Richtung CO2-Neutralität 2050 bewege. Die Reparaturbetriebe werden weiterhin Wartung und Reparatur der Millionen von Fahrzeugen, die sich bereits auf der Straße befinden, und zugleich ständig die Anpassung an die Null- bzw. Niedrigemissionsfahrzeuge zu bewerkstelligen haben.
Bei der Umstellung auf CO2-Neutralität seien die sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen zu berücksichtigen.
Mobilität müsse für alle europäischen Bürger leistbar bleiben, ohne Einschränkung durch ihren Wohnort und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Straßengütertransporte gehörten auch weiterhin zu funktionierenden europäischen Industrieländern. Der European Green Deal müsse außerdem auf die Bedeutung des Automobilsektors in Europa und die damit verbundenen Millionen von Arbeitsplätzen Bedacht nehmen, so die CECRA. Konsumenten vertrauten auf Händler und Reparaturbetriebe, wenn sie ein Fahrzeug kauften, Wartung oder Reparaturen daran benötigten – und dass diese Arbeitsplätze nicht in andere Teile der Welt transferiert werden könnten. •
