Gewiss – die Untergangspropheten gibt es – und sie schreien laut: Sie sagen dem Autohandel trübe Zeiten in einer sich immer schneller drehenden Digital-Welt voraus. Und ja, da sind ein paar Händler, die verklärt in die Vergangenheit blicken und von den guten alten Zeiten, in denen stetiges Wachstum und wunderbare Geschäfte in Aussicht gestellt und gemacht wurden, träumen.
Die Welt steht im Wandel und sie tat dies zu allen Zeiten. Doch der Wandel bringt auch Chancen und eröffnet – wie etwa die E-Mobilität oder auch neue Full-Service-Mobilitäts-Modelle – neue Geschäftsfelder. Und diese gilt es zu nutzen.
Das Jahr 2019 hat dem österreichischen Kfz-Handel zwar ein Minus beschert, es ist aber spürbar geringer ausgefallen als befürchtet, wie auch Branchenvertreter bestätigen. Knapp 330.000 Pkw-Neuzulassungen waren es am Ende und damit deutlich mehr als im Zwanzig-Jahres-Durchnschnitt, der bei 316.300 Pkw-NZL liegt.
Kein schlechtes Ergebnis, zumal auch die Zahl der marktverzerrenden KZL generell – die der TZL um knapp ein Viertel und jene der KZL bis 120 Tage laut Statistik Austria insgesamt um knapp 8% – zurückgegangen ist.
Im neuen Jahr warten im Zuge der Klimawandeldebatte und gesetzlicher Auflagen wie Euro 6d neue Herausforderungen: Sich diesen zu stellen und die passende Strategie zu entwickeln wird über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. •
