5.059 Neuzulassungen laut den Rohdaten der Statistik Austria, das macht Platz 19 in der Markenstatistik des Vorjahres. „Das mag für einen Importeur, der normalerweise auf Platz 5 ist, nicht gut sein, für uns ist es aber sehr erfreulich“, kommentiert Andreas Kostelecky, MBA. Seit 10 Jahren arbeitet er nun schon für die Marke mit den Diamanten im Logo, und in dieser Zeit gab es nicht immer so erfreuliche Zulassungsdaten wie 2018 und 2019 mit jeweils mehr als 5.000 Einheiten.

Dass man das Rekordergebnis von 2018 nicht erreichen werde, sei von vornherein klar gewesen, sagt Kostelecky: Denn damals habe Mitsubishi aufgrund der Euro 6d-Problematik viele Diesel vorab zulassen müssen. Daher sei man mit dem Ergebnis von 2019 sehr zufrieden, zumal nicht nur die Zulassungen, sondern auch das finanzielle Ergebnis gepasst hätten.

Und heuer? Da wird es aufgrund der CO2-Vorgaben der EU für alle Marken schwer. Kostelecky hofft, dass Mitsubishi zu den Gewinnern gehört – aus 3 Gründen. Einerseits hat man mit dem neuen Space Star (Europapremiere auf der Vienna Autoshow vom 16. bis 19. Jänner) im Kleinwagensegment (aus dem sich andere Marken zurückziehen) ein Ass im Ärmel. Zweitens ist man als Plug-in-Pionier (Outlander) auch hier gut aufgestellt; der Eclipse Cross kommt im Spätherbst ebenfalls als Plug-in-Hybrid.

Und drittens lässt auch der L200 hoffen: Heuer könnte (nach 730 Einheiten im Vorjahr) erstmals die Marke von 1.000 Pick-ups erreicht werden. Schon 2019 war Mitsubishi bei den Pick-ups Dritter hinter Ford (Ranger) und VW (Amarok).

Übrigens: Ab sofort ist Mitsubishi mit dem L200 auch exklusiver 4x4-Partner von Red Bull beim Projekt Spielberg. •