In organisch längst nicht mehr wachsenden Märkten sind die Sitten rau geworden. Während ich von einigen Marktteilnehmern auf die Causa Förch und deren allfällige Verfehlungen hingewiesen werde, verweise ich darauf, dass trotz des schockierenden Eindrucks – es gilt in jedem Fall für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung – die Welt daran nicht zugrunde geht.

Ich kann mich der vielen unschuldigen Marktteilnehmer nicht erwehren, weigere mich aber, den Moralapostel zu geben. Unsere Welt funktioniert ohne Zugaben nicht mehr. Der Billigwahn treibt uns alle in den Wahnsinn und manche, die es erwischt, in die Kriminalität. Fridays for Future für die Guten und Black Friday für die Verrückten – das alles unter staatlicher Aufsicht.

Wie soll man also Ereignisse im Licht unserer sterbenden Welt interpretieren? Einmal ist es die Tragödie, das andere Mal eine Farce. Die, die nicht erwischt werden, zeigen geifernd mit dem Finger auf den anderen. Kein Beispiel trägt zur Aufklärung bei. Es gibt einfach keine Gewissheit, wegen der verschiedenen Perspektiven. Die Kinder überschreiten sprachlich Grenzen und lösen gesellschaftliche Prozesse aus. Die Erwachsenen stoßen an ihre Grenzen. Hurra, wir scheitern wieder! •