Kritische Themen wie der in Tirol abgebrannte Tesla steigern das Interesse des Lesers, insbesondere dann, wenn der Lithium-Akku ein unheilvolles Schauspiel rund um den Umweltschutz verspricht.
Unser Text wurde weitreichend von nationalen und internationalen Print- und Onlinemedien aufgegriffen, nahezu überall schreien die Titel das Klischee der Umweltkatastrophe hinaus, die im Endeffekt keine war.
Teslas Zögern, Maßnahmen zur Aufklärung der Batterieentsorgung zu veröffentlichen, befeuerte manche Phantasie. Am bedenklichsten waren die, die diesen Fall für ihre Zwecke umkonstruierten und von irreversibler Umweltverpestung faselten.
Zuweilen überholt hier die spürbar PR-getriebene konventionelle Autoindustrie die freie Presse, indem sie ihrerseits Probleme insbesondere durch unreflektierte Berichterstattung thematisiert, jedoch keine Lösungen kommuniziert.
Die Klickraten waren sensationell und die Nennung unserer Medien als Quellennachweis enorm. Wir wurden Nutznießer der Quote, denn jeder Text hat seine Zielgruppe. Bedauerlich, dass nur Bad News verfolgt werden, nicht jedoch die Lösung. Fakt ist: Ohne Vollkaskoversicherung kann einem E-Autofahrer im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls dramatisch finanzielles Ungemach treffen.
Also muss rasch das Entsorgungsthema angegangen werden und welche Kosten dieser Präzedenzfall verursacht hat. Diese Frage trifft im übrigen alle E-Autoanbieter, daher braucht der Autohandel herstellerseitig rasch gerichtlich haltbare Antworten, ansonsten der E-Mobility-Lobby der nächste „Kurzschluss“ droht. •
