Der Dachverband der österreichischen Zweiradindustrie und Zweiradimporteure begrüßt unter anderem, dass Kubaturen bis 125 cm3 nach wie vor „NoVA-neu-frei“ gehalten werden konnten.

„Diese Segmente zeichnen sich in der Gesamtheit durch einen geringen CO2-Ausstoß aus und sollten auch nicht durch die neue umweltfreundliche Steuer bestraft werden“, so Generalsekretärin Karin Munk. Dass Modelle mit hohem Ausstoß mit einem Malus belegt werden, liege in der Natur der Sache, wenn aufkommensneutral ökologisiert werden solle. Insgesamt gebe es mehr „Gewinner- als Verliererfahrzeuge“. Man erwarte, dass die NoVA-neu den Markt im kommenden Jahr positiv beeinflussen werde.

Auch die neue Versicherungssteuer ab 1.10. 2020 sei aufkommensneutral leicht angepasst worden. „Die Auswirkungen auf den Konsumenten sind durchaus tragbar", urteilt Munk. •