Seine pointierte Rede war getragen von E wie Einfalt, der Vielfalt an Antriebstechnologien und zahlreichen digitalen Geschäftsmodellen mit Business Cases, deren nachhaltige Erfolge erst bewiesen werden müssen. Jedenfalls werde die neue Mobilität teuer, sehr teuer! So manche Entwicklung in der Automobilwirtschaft erscheine momentan wenig nachhaltig.
Zudem erodiere die politische Mitte, denn alle Ideologen wollten grün werden, ohne die Wirklichkeit anzuerkennen.
Das E-Auto werde jedoch kein Selbstläufer, auch wenn 2020 das bisher größte Angebot in den Markt kommen werde. Die verkauften Stückzahlen werden die wahre Messgröße sein, ist Kluger überzeugt. Der Hype der Disruption sei längst auf die Realität der Ökonomie gestoßen. „Der Friedhof der Disruptoren wird täglich größer!"
„Die Zeit ist begrenzt, um das E-Auto aus seinem Nischendasein zu fahren!“
Der Spagat zwischen steigenden Investitionen und sinkenden Margen werde immer schwieriger. Das Auto sei nicht Teil des Problems, vielmehr Teil der Mobilitätslösung. Nur keiner kennt die Lösung!
Daraus und mit dem nötigen wirtschaftspolitischen Scharfblick könnten die Autobauer mit individueller Mobilität – ein Grundrecht unserer Gesellschaft – wieder in die Poleposition der Wirtschaftsleistung zurückkehren, schickte Kluger die rund 400 Teilnehmer in die 2-tägige Veranstaltung.
Lesen Sie dazu die Einzelberichte zu den Vorträgen in unserer AUTO-Information Nr. 2495, vom 8. November 2019! •
