„Niemand sagt so klar wie wir, was passieren wird“, betont Jost.
„Unsere Marken sind global für 1 % des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die wollen wir bis 2050 auf Null bringen.“
VW werde sich von einem Autohersteller zu einer „Device und Software-Company“ wandeln.
„Vor 3 Jahren war nicht der Kunde im Mittelpunkt, sondern das Auto. Das ist heute anders.“
Der Handel müsse sich darauf einstellen, „den Kunden intensiver und vor allem länger zu begleiten“, auch wenn es bei E-Autos weniger Ersatzteile zu tauschen gäbe.
Das Hauptziel des Konzerns im Hinblick auf Marktanteil und Wettbewerb laute: „Eroberung, Eroberung, Eroberung!“ Die Vorreservierungen für das E-Auto VW ID.3, das beim Wirtschaftsforum Niedersachsen inoffiziell erstmals in Österreich hergezeigt wurde, seien zu 75 % von Fremdmarkenbesitzern gekommen.
„Es wird aber auch den Golf noch länger geben“, so der VW-Chefstratege.
„Die Zukunft des Autos ist elektrisch“, sagte Jost, die des Verbrennungsmotors sieht er generell in schweren Fahrzeugen und Performance-Autos. Bei ausreichend vorhandener erneuerbarer Energie zur Spaltung von Wasserstoff plädiert er dafür, diesen zunächst zur Herstellung von CO2-neutralen Treibstoffen für Schiffe und Langstreckenflugzeuge einzusetzen. •
Weitere Aussagen von Jost enthält die AUTO-Information Nr. 2492 vom 18. Oktober 2019!
