Demnach mussten in diesem Zeitraum insgesamt 128 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 7,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (119 Fälle). Über 72 Unternehmen (2018: 67) wurde Konkurs eröffnet – das entspricht einem Zuwachs von 7,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine Steigerung wurde auch bei mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren registriert, die auf 56 Fälle (2018: 52) um 7,7 % anwuchsen. Positiv entwickelten sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 52,7 Mio. € (2018) auf 28,3 Mio. € (-46,3 %) zurückgingen. (DSC) •

Das sind laut KSV1870 Holding AG/Wien die größten Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge in den ersten 3 Quartalen 2019:

Anneliese A.Ebner Gesellschaft m.b.H./Guntramsdorf (6 Mio. € Passiva)

Milan Automotive GmbH/Leobersdorf (3 Mio. € Passiva)

Autohaus Radl GmbH/Amstetten (1,5 Mio. € Passiva)

Madisma R&D GmbH/Haid und Pasching (1,4 Mio. € Passiva)

Christian Pirz/Liezen (1,4 Mio. € Passiva)