Dabei zeigt sich in den ersten 6 Monaten des Jahres für den europäischen Markt ein Rückgang der Neuzulassungen von 3,9 %. Im weltweiten Vergleich zeigt sich in den USA ein Absinken um 3,3 %, in Südamerika um 6,1 %, in Japan nahezu unveränderte Zulassungszahlen und in China ein Einbruch um 14,4 %. 25,6 % der weltweiten Pkw-Neuzulassungen wurden in Europa durchgeführt.

In der Produktion wurde darauf bereits reagiert. In Europa wurden um 6,2 % weniger Fahrzeuge gefertigt, in Nordamerika -5,5 % und in China war der Rückgang mit -12,7 % am höchsten. Im 2. Halbjahr sollen mehr Fahrzeuge in Europa gefertigt werden, sodass der Rückgang mit Jahresende nur mehr bei 1,4 % liegen werde.

Hinsichtlich des Antriebs zeigt sich, dass bei den Neuzulassungen in Europa 59,4 % der Fahrzeuge einen Benzinmotor haben, 31,7 % Diesel und 2,4 % waren mit E-Motoren.

Betrachtet man die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa, könnte künftig mit leichter Entspannung zu rechnen sein: Nachdem bei den Aussichten des BIP-Wachstum und der Inflationen für 2019 ein leichter Rückgang gegenüber 2018 zu sehen war, wird für 2020 eine geringfügigere Steigerung erwartet. Bei der Arbeitslosigkeit soll sich der Rückgang weiter fortsetzen: nach 6,8 % in 2018 und 6,5 % in 2019 wird für 2020 mit 6,2 % gerechnet. •