Karin Munk von der Arge2Rad präsentierte eingangs erfreuliche Zahlen vom österreichischen Zweiradmarkt, der heuer (Jänner bis Juli) mit 10 % deutlich im Plus liegt – und das gilt auch für den zuletzt schwächelnden Moped-Markt (+14,7%, 125er +15%). Die Elektromobilität auf 2 Rädern verzeichne gar einen Zuwachs von 32 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, so Munk.

Die Beiträge und Diskussionen drehten sich von Authentizität und autonomem Fahren über Sicherheit und smarte Motorräder bis hin zu der Frage, ob das Motorrad nicht nur als Mobilitäts-„Werkzeug“, sondern auch als analoger Gegenpol in einer immer digitaleren Welt eine Zukunft hat.

In puncto Sicherheit etwa setzt man sowohl bei KTM als auch bei BMW auf attraktive, hochwertige Sicherheits-Fahrtrainings für Kunden. Gleichzeitig will BMW Auto-Assistenzsysteme wie Tote-Winkel-Warner noch stärker als bisher auf die Sichtbarkeit von Motorrädern im Verkehr trimmen.

In Sachen E-Mobility enthüllten sowohl Schipper als auch Kirschenhofer ihre Pläne in Sachen Elektrifizierung. Beide Unternehmen kündigen neue E-Roller an – bei KSR glaubt man sogar an eine Zukunft des E-Motorrads bis zu einer Kapazität von 22 kWh.

Das MotoCircle Festival wurde heuer zum dritten Mal in Partnerschaft mit der Arge2Rad veranstaltet – als Location diente von 7.-8.9. das F23.wir.fabriken in 1230 Wien. Thema des Festivals ist Motorradkultur, unter den Ausstellern waren z.B. BMW, KTM (Husqvarna), Yamaha, Harley-Davidson, aber auch zahlreiche Customizing-Anbieter.

Mehr Informationen und Aussagen vom Business Talk Zukunft Motorrad lesen Sie in der AUTO-Information Nr. 2487 vom 13.9.2019!