In Österreich hat sie schon bewiesen, dass sie es kann. Kleinliche, lächerliche Positionsrangeleien wurden und werden zurückgestellt, denn es geht nicht nur einfach darum, dass das Auto weiter existiert – das schafft das Auto schon – sondern, dass endlich die Dummheit in die Schranken gewiesen wird.

Die Luft, so haben völlig unabhängige und keineswegs im Dienst der Autoindustrie stehende Wissenschaftler festgestellt, ist in den letzten Jahrzehnten in allen Industrieländern reiner geworden. Im Gegenzug werden von der Politik laufend die Abgasregeln verschärft und so die – unsere Wirtschaft massiv mittragende – Autoindustrie am Gängelband geführt. Aber kaum ist eine wissenschaftlich fundierte Feststellung heraus, dass die Kohlensäure-Emission der Autos zum gesamten auf der Erde von Mensch, Tier, Pflanzen, Wasser, Meeren, Bränden, Vulkanen, KRIEGEN verursachten CO2 deutlich unter 1 % ausmacht, schon melden sich die Stimmen, die Tatsachen verschweigen, weil sie nicht in den politischen Mainstream passen.

Lieber subtrahieren sich die etablierten „Volks-“ zu „Kleinparteien“ als dass sie der lokalen Wirtschaft solidarisch den Rücken stärken. In 50 Jahren AUTO-Information schreiben wir im Pro und Kontra über diese Zustände. Doch die Umwelt(?)organisationen, von Schutz (!) kann man wohl nicht sprechen, finden immer dummdreistere Argumente, der (Auto)Wirtschaft zu schaden. Doch, das ist in Wirklichkeit symptomatisch für die Art, mit der das Auto – auch das E-Auto – in der Öffentlichkeit durch den Dreck gezogen wird, obwohl es jeder hat, jeder fährt. Auch die, die glauben, es in den Dreck ziehen zu müssen. Aber aktuell 5 Mio. Pkw bzw. 2 Mio. Nutzfahrzeuge, also 7 Mio. Verbrennerautos im Bestand, das ist die Wahrheit, das Wahlergebnis der ÖsterreicherInnen.

Die jüngsten Wahlergebnisse im Osten Deutschlands verdeutlichen, was passiert, wenn dem Wählervolk von den Stammparteien die Unterstützung versagt bleibt. Es ist also Zeit, sich mit vereinter Kraft sowohl im Hersteller/Importeurs- als auch Autohaus/Service- und Dienstleistungssektor dagegen aufzulehnen.

Ein erster Ansatz zur internationalen Aufklärungsaktion bietet sich ab 12. September 2019 in Frankfurt am Main. Dieses Thema allein den Populisten zu überlassen, würde unsere Demokratie und damit die Automobilwirtschaft nachhaltig belasten. •