Ich habe keine Ahnung, in welchem Autohaus in den nächsten Wochen das Telefon läuten wird, denn in die Auswahl mischen sich die Auftraggeber nicht ein. Doch die Chance, dass genau Sie angerufen werden, ist groß – vor allem wenn Sie eine Marke vertreiben, bei der das Netz relativ klein ist. Die Experten von puls Marktforschung aus Schwaig bei Nürnberg haben auch heuer wieder die Teilnehmer ausgewählt – pro Marke sind es zwischen 15 und 25 Autohäuser.

Sollte bei Ihnen das Telefon läuten: Heben Sie bitte ab! Denn es bietet sich Ihnen die einzigartige Chance, binnen einer Viertelstunde Ihrem Importeur die Meinung zu sagen – und zwar völlig anonym! Auch bei den bisherigen 3 Umfragen in den vergangenen Jahren hat kein Importeur je erfahren, welcher seiner Händlerpartner welches Urteil abgegeben hat.

Das ist ja unser größtes Kapital, denn öffentlich würde sich kein Händler über die Mitarbeiter des Importeurs beschweren, die sich „wie ein Elefant im Porzellanladen“ benehmen (BMW). Oder auch nicht Sätze sagen wie „Neue Technologien fehlen, zu schmale Modellpalette“ (Mazda) oder die „katastrophale Website“ bemängeln (Peugeot).

Faktum ist, dass kaum eine Umfrage in der Branche so heiß diskutiert wird wie über den „Händler-Radar“. Die Hersteller, die in ihren Kategorien gut abschneiden (wie im Vorjahr Seat, Mazda, Jeep und Mercedes) sehen sich in ihrer Strategie bestätigt. Jene, die das Schlusslicht bilden (2018 waren dies Peugeot, Land Rover, Citroën und Toyota) sollten schleunigst das Verhältnis zu ihren Händlern überdenken (vor allem wenn sie nicht zum ersten Mal so schlecht abgeschnitten haben).

Nutzen Sie also diese einmalige Gelegenheit und nehmen Sie sich Zeit, den Anruf entgegenzunehmen: Sollte der Zeitpunkt schlecht sein, so können Sie mit dem Team der puls Marktforschung natürlich auch einen anderen Zeitpunkt für das Telefonat vereinbaren!

Übrigens: Die Ergebnisse sollten im Laufe des Oktobers feststehen; Anfang November 2019 werden sie in einem Sonderheft von „AUTO & Wirtschaft“ bekannt gegeben.

Auftraggeber der Studie sind auch heuer wieder neben dem A&W Verlag das Bundesgremium des Fahrzeughandels, die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik und der Verband österreichischer Kfz-Betriebe (VÖK). •