Für mehr als 80 % der befragten Kfz-Betriebe ist die Art und Weise, wie Versicherungen im Schadensfall agierten, sehr wichtig. Demnach kennen 2/3 der Autohäuser das Problem der Reparatur-Abwanderung eines Kunden aufgrund eines fehlenden Vertragswerkstätten-Status. Ebenso sehen rund 2/3 in einer freien Werkstättenwahl Vorteile für den Kunden.
Die Wertigkeit in diesem Zusammenhang sei im Vergleich zur 2006 durchgeführten Studie deutlich gestiegen. Rund 6 von 10 der befragten Betriebe hätten bereits einmal ein Angebot erhalten, als Vertragswerkstätte zu arbeiten – 1/3 davon auch öfter.
„Als Versicherer des Kfz-Gewerbes in Österreich verzichten wir im Sinne der Kfz-Betriebe und zum Vorteil der Versicherungskunden auf die Praxis der sogenannten aktiven Schadensteuerung. Kfz-Betriebe, die sich überlegen, als Vertragswerkstätte eines Versicherers zu agieren, sollten darauf achten, dass der Versicherer das Schadenrouting an ihren Betrieb nicht von der Gewährung von Reparaturrabatten abhängig macht“, so Garanta-Chef Kurt Molterer.
In Bezug auf die Zahlungsabwicklung durch die Versicherung zeigten sich rund 80 % der Befragten zufrieden bzw. sehr zufrieden, wobei der Anteil der Sehr Zufriedenen gegenüber der letzten Befragung gesunken sei. Als Gründe für Unzufriedenheit wird angeführt, dass die Zahlungsabwicklung zu lange dauere, zu mühsam sei und sich die Versicherung zu lang Zeit ließe. •
