Befragt wurden im Rahmen der Studie insgesamt 1.000 Personen. Demnach unternehmen 72 % mindestens einmal pro Woche eine Autofahrt. Bei Führerscheinbesitzern sind es 86 % die regelmäßig fahren, wobei in Städten fast ebenso häufig gefahren wird wie am Land.
Sven Rabe, designierter Vorstandsvorsitzender der VAV: „Das Mobilitätsbarometer zeigt über die Jahre für die Autonutzung sehr stabile Werte. Auch der unterschiedliche Intensitätsgrad der Nutzung von Stadt- und Landbewohnern, Berufstätigen und Nichtberufstätigen und niedrigen und höheren Einkommensgruppen ist im Langzeitvergleich kaum Schwankungen unterworfen.“
Kraftwagen mit Dieselmotor büßten – wie weiters aus der Studie hervorgeht – sehr viel ihrer vormaligen Beliebtheit ein. Bei der Frage nach dem Antrieb, den das nächste Auto besitzen soll, entschieden sich nur noch 28 % für einen Diesel. Im Vorjahr waren es noch 37 % gewesen. Der Dieselmotor rutschte damit vom 1. auf den 2. Platz ab. „Der Verlust der Favoritenrolle des Diesels ist zu einem geringen Teil eine verzögerte Reaktion auf den Dieselskandal. Hingegen dürften Diskussionen über mögliche Dieselfahrverbote in Städten das Ergebnis sehr stark beeinflusst haben“, wie Rabe meint. Den 1. Platz in der Beliebtheitsskala hält nun der Benzinmotor mit 35 %, nach 36 % im Vorjahr. •
