2017 waren im deutschsprachigen Raum bereits mehr als 50.000 Drohnen mit mindestens 2 kg Eigengewicht unterwegs – laut Einschätzung der Deutschen Flugsicherung (DFS) befliegen in Summe sogar mehr als 400.000 Drohnen allein den deutschen Luftraum, weltweit sollen es mehrere Millionen sein.
Und das, obwohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz vielerorts noch nicht vollends ausgereift sind – wer in Österreich zu kommerziellen Zwecken eine Drohne über besiedeltem Gebiet fliegen lassen will, muss um eine Genehmigung bei der Austro Control ansuchen.
Deshalb nimmt Ford in dieser Woche am FAA Unmanned Aircraft Systems Symposium teil. Als einziger Automobilhersteller im Regelungsausschuss der FAA schlägt der US-Autohersteller neue Einsatzbereiche für Drohnen vor. Grundlage hierfür wäre laut Presseaussendung eine generelle Identifizierung von Drohnen über einen 10-stelligen Code. Zusätzlich hat sich Ford speziell mit Anti-Kollisionslichtern beschäftigt, die die Sichtbarkeit von Drohnen verbessern.
Neben luftfahrtrechtlichen Fragen beschäftigt sich Ford auch mit den Drohnen selbst, um den Nutzen für die Fahrzeugtechnik herauszuarbeiten. Vor diesem Hintergrund wurde eine Entwicklerplattform geschaffen, die es verschiedenen Ford-Teams ermöglicht, die Zusammenarbeit von Drohnen und Fahrzeugen zu testen – beispielsweise im Rahmen von Vermessungsarbeiten. •
