Mit gerichtlich anerkannten 80 Mio. € Forderungen sieht sich der einst so stolze Reifengroß- und -einzelhändler aus Oberösterreich heute konfrontiert. Damit steht praktisch das gesamte Lebenswerk der Familie Bruckmüller auf dem Spiel. Bei der für 22. März 2018 anberaumten Versteigerung kommen neben den 10 Standorten Zinshäuser und seine ansehnliche Oldtimer-Sammlung unter den Hammer.
Parallel kommt ein auf 10 Mio. € geschätztes Lagerbewertungsproblem hinzu. Aus Gerichtskreisen sickert durch, dass aufgrund der Aktenlage eine Haftungsklage gegen die Wirtschaftsprüfer in Erwägung gezogen wird, weil der reale Lagerbestand mit den von den Filialen aufgezeichneten Warenvorräten nicht übereinstimmt. Die Standorte samt Einrichtung wurden inzwischen von zahlreichen namhaften Reifenvermarktern aber auch Kfz-Teilehändlern besichtigt, aber auch Bauträger interessieren sich für die eine oder andere Grundstücksperle. Dieses Firmendrama ist noch lange nicht zu Ende. •
