Aktuell werden im Konzern an 3 Standorten E-Fahrzeuge produziert, in 2 Jahren werden dafür 9 weitere Werke des Konzerns gerüstet sein. Um für den massiven Ausbau der umweltfreundlichen E-Mobilität die Batteriekapazitäten zu sichern, seien bereits Partnerschaften mit Batterieherstellern für Europa und China vereinbart worden. Die bisher beauftragten Umfänge beliefen sich auf ein Volumen von rund 20 Mrd. €. Für Nordamerika stehe die Lieferantenentscheidung kurz bevor.
Zu den 8 E-Autos und Plug-in-Hybriden, die der Konzern bereits im Programm habe, kämen bereits im laufenden Jahr 9 weitere, neue Fahrzeuge hinzu – davon 3 reine E-Fahrzeuge. Müller betonte aber, dass dies nicht die Abkehr von konventionellen Antrieben bedeute. Der moderne Dieselantrieb sei – auch mit Blick auf den Klimaschutz – Teil der Lösung, nicht das Problem. Für den Wandel sei der Volkswagen-Konzern finanziell gut gerüstet. Trotz hoher Milliardenabflüsse durch die Dieselkrise läge die Nettoliquidität Ende 2017 mit 22,4 Mrd. € weiter „auf einem sehr soliden Niveau“. •
