Denn durch die strenge Abgasgesetzgebung im Lkw-Bereich wurden die schweren Nutzfahrzeuge nahezu gänzlich von den Schadstoffen Ruß sowie Stickoxiden (NOx) befreit. Bei NOx ist man bereits an der Messgrenze angekommen. „Das bedeutet, dass derart wenige Stickoxide ausgestoßen werden, dass sie gerade noch gemessen werden können“, erklärt Weinberger, der kürzlich für die 4. Amtszeit in Folge zum Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure wiedergewählt worden war, deren Mitglieder die führenden Vertreter der Lkw- und Omnibusmarken DAF, IVECO, Mercedes-Benz, MAN, Renault Trucks, Scania sowie Volvo Trucks sind.
Immerhin mehr als 40 % – und somit nahezu jeder 2. in Österreich betriebene Lkw – entspricht bereits der umweltfreundlichen Euro 6-Norm. Zudem gebe es auch im Bereich der alternativen Antriebe enorme Fortschritte. Vor allem die E-Mobilität für den urbanen und stadtnahen Verkehr sowie der Einsatz von Erdgas (LNG, Liquefied Natural Gas) für den schweren Fernverkehr entwickelten sich derzeit vielversprechend. Die Hersteller investierten mit verstärkten Anstrengungen in die Entwicklung alternativer Antriebsformen, was in naher Zukunft zu einer zusätzlichen Verbesserung der Umweltbilanz führen werde. „Die Nutzfahrzeugbranche ist fit für die Zukunft!“, so Weinberger. •
