Wer jedoch glaubt, der Unfall raube dem streitbaren Funktionär seinen Mobilitätsanspruch, irrt gewaltig. Samstags lässt er sich abholen, um im Simmeringer Autohaus nach den Rechten zu sehen und von Freunden unter der Woche auch mal gerne zum Heurigen chauffieren. Bei aller Einschränkung genießt er die Situation und lässt sich nicht unterkriegen.

 

Der 69-jährige Vollblutautohändler wird wieder genesen, davon konnten wir uns bei einem Besuch überzeugen. Die Frage nach dem Geschäftsverlauf hat sich in seiner Antwort nicht geändert: Schlecht, nix ist mehr zu verdienen und die Markenvertreter schaffen immer neue Hürden. Ans Aufgeben denkt er dennoch nicht. Also kann der Autohandel nicht gar so schlecht laufen. Das darf seine Branchenbegleiter zuversichtlich stimmen.