Reisen mit Über-Lichtgeschwindigkeit hingegen sind für den „Science Buster“ bloß eine Frage der Zeit. Vor dem launigen Schlussvortrag ging es in Referaten und Diskussionen um „Neue Geschäftsideen in Zeiten großer Herausforderungen“.
Die Gastgeber Adolf Seifried als Obmann des Fahrzeughandels und Jörg Silbergasser, Landesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, freuten sich über die guten Zulassungszahlen und betonten das gute Kundenvertrauen, das die oberösterreichischen Betriebe genießen.
Als neue Geschäftsmöglichkeiten in Zeiten von Digitalisierung, Online-Handel und schwindendem Reparaturgeschäft präsentierte FH-Professor Dr. Harald Kindermann u.a. ein Software-Paket mit Dongle für die OBD-Schnittstelle. „Die Kunden wollen über den Zustand ihres Autos informiert sein“, so Kindermann, der u.a. eine existierende App aus den USA zeigte, die es Autobesitzern erlaubt, den Fehlerspeicher auszulesen und so ihre Werkstatt zu „kontrollieren“.
Auch diverse Vermietmodelle sieht Kindermann als vielversprechende Ideen, mit denen der Kfz-Betrieb künftig Geld verdienen kann.
Zu den weiteren Vortragenden zählten Markus Kreisel, der kurz über die Zukunft der Batterietechnologie sprach, sowie Dr. Peter Burgstaller, Rechtsanwalt aus Linz, der Umsetzungstipps zur DSGVO gab.
Den Abschluss bildete dann Werner Gruber – wie erwähnt, ohne verlässliche Prognose in Sachen E-Mobility. Allerdings stehen für ihn 2 Eckpunkte der zukünftigen Mobilität bereits fest:
Wissenschaftlich bewiesen sei seit den 1990ern die Möglichkeit des Warp-Antriebs für Reisen mit Über-Lichtgeschwindigkeit. „Und was theoretisch möglich ist, dessen praktische Umsetzung ist nur eine Frage der Zeit.“ Das „Beamen“ – also das Teleportieren von Gegenständen – ist laut Gruber ohnehin ein alter Hut und seit den 1960er-Jahren (allerdings bis dato nur auf molekularer Ebene) möglich.
Mehr Nachrichten vom Tag der oberösterreichischen Kfz-Wirtschaft finden Sie in der AUTO-Information Nr. 2406, die am 9. Februar 2018 erscheint! •
