„Unter anderem fordern wir die Benutzung der Busspuren, Gratisparken und die 130 km/h-Beschränkung auf IG-L-Autobahnabschnitten für Elektroautos seit vielen Jahren und hoffen, dass diese nun rasch umgesetzt werden“, wie Komm.-Rat Mag. Gerald Kumnig anlässlich der Präsentation des neuen Regierungsprogramms sagte. Aber auch abseits der wichtigen und in vielen Bereichen geplanten Förderung von E-Mobilität sei das Programm für Autofahrer positiv zu bewerten.

 

Die technologieoffene Entwicklung und Förderung von alternativen Antriebskonzepten, das Bekenntnis zum Ausbau des hochrangigen Straßennetzes und das Festhalten am derzeitigen Mautsystem seien wichtige Schritte, um den motorisierten Individualverkehr zu stärken.

 

Kritisch sieht man beim ARBÖ hingegen die nicht schriftlich verankerte Bestandsgarantie für alle, also auch für konventionell betriebene Fahrzeuge. „Dies würde Autofahrern, die sich kein neues, verbrauchsarmes Auto leisten können, enorme Sicherheit geben. Wir hoffen allerdings, dass die neue Regierung wirklich neue Wege beschreitet und das Versprechen von Ex-Verkehrsminister Jörg Leichtfried nicht nur weiterhin aufrecht hält, sondern die Bestandsgarantie auch schriftlich fixiert“, so Kumnig. •