Die Person an der Spitze war neu (Dr. Hans Peter Schützinger folgte im September 2017 auf den in den Škoda-Vorstand gewechselten Alain Favey), der Ort der Veranstaltung in Wien ebenfalls: Doch bei der alljährlichen Jahrespressekonferenz der Porsche Holding Salzburg war ansonsten alles ähnlich wie in den vergangenen Jahren auch: Erfolge, wohin man schaut – und ein durchaus optimistischer Blick ins kommende Jahr.

 

In Österreich ist der Marktanteil der von der Porsche Holding vertriebenen Pkw-Marken (VW, Audi, Seat, Škoda, Porsche, Bentley, Lamborghini, Bugatti) heuer zwar von 34,5 % auf 34 % geschrumpft (vor allem, weil Audi wegen Lieferproblemen und der massiven Konkurrenz durch BMW und Mercedes schwächelt), doch Schützinger zog dennoch ein äußerst positives Ergebnis: „Wir gehen mit sehr vielen Aufträgen in den Bestellbüchern ins neue Jahr.“ In ein Jahr, in dem der Salzburger Marktführer in Österreich übrigens einen Pkw-Markt in ähnlicher Höhe erwartet wie heuer.

 

Auch wenn heuer die Fremdmarken von PGA in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verkauft wurden und dadurch rund 70.000 Fahrzeuge „verloren“ gingen, wird die Porsche Holding bis Jahresende 2017 durch Zukäufe in Schweden und Italien sowie die guten Erfolge vor allem in Osteuropa rund 1.025.000 Autos absetzen – das ist nur unwesentlich weniger als im Vorjahr (1.030.439 Stück).

 

Im Großhandel entfielen 128.300 Stück auf Österreich sowie 205.900 auf Zentral- und Osteuropa. 27.300 Stück steuerte Südamerika (Chile, Kolumbien) bei, 9.300 kamen aus Südostasien (Malaysia, Singapur).


Alle Details zur Bilanz lesen unsere Abonnenten in der „AUTO-Information“ Nr. 2400 vom 15. Dezember 2017. •