Nachgefragt wurde auch, welche Neuerungen die Teilnehmer der Umfrage in den vergangenen 30 Jahren beschäftigt haben. Knapp drei Viertel der Befragten (71 %) nannten die Gurtpflicht, gefolgt von der Einführung des Anti-Blockier-Systems (62 %), des Airbags (61 %) und der Kindersitzpflicht (57 %).
Verändert hat sich auch das Informationsverhalten vor einem Autokauf. „Nach wie vor informiert man sich am häufigsten beim Händler, gefolgt von Fachbetrieben und dem Internet. Freunde und Bekannte werden hingegen nicht mehr so oft um Rat gefragt wie früher“, so ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold.
1987 hat der ÖAMTC in Teesdorf das erste Fahrsicherheitszentrum Österreichs eröffnet. Im gleichen Jahr verunglückten in Österreich 1.469 Personen im Straßenverkehr. Moderne Fahrzeuge, verkehrspolitische Maßnahmen und Fahrsicherheitstrainings haben dazu beigetragen, dass die Zahl der Todesopfer seither um 70 % gesunken ist. „Mit unseren Fahrtechniktrainings leisten wir einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit, indem wir Lenkern zeigen, wie Assistenzsysteme funktionieren und wie man kritische Situationen erkennen und vermeiden sowie in Extremsituationen reagieren kann“, so Schmerold. Insgesamt haben bisher 2,2 Mio. Teilnehmer ein Training der ÖAMTC Fahrtechnik absolviert. •
