Dass die Batterien der Zukunft keine ganze Nacht mehr am Netz hängen müssen, um vollgeladen zu sein, ist unumgänglich. Geht es nach dem dänischen Autodesigner Henrik Fisker, soll mit 2023 der Tankstopp für E-Autos gerade einmal eine Minute dauern.

 

Schaffen will der Däne das mit einem neuen Feststoff-Akku. Dafür reicht Fisker gerade Patente für Materialien und Fertigungsprozesse ein. Damit könne, so Fisker via Twitter, eine 2,5 mal so hohe Energiedichte wie bei aktuell gebräuchlichen Lithium-Ionen-Akkus erreicht werden. Die 1 Minuten-Ladung soll für rund 800 km reichen.

 

Auch Audi und Toyota arbeiten an Feststoffbatterien. Mit dieser Akku-Art kann eine höhere Energiedichte erreicht werden, allerdings gibt es Probleme in gewissen Temperaturbereichen. Fisker ist davon überzeugt, die Hindernisse bis 2023 überwunden und die Technik zur Marktreife entwickelt zu haben.

 

Bereits im April 2017 kündigte Fisker mit dem „Emotion“ ein neues Luxus-E-Auto mit einer Reichweite von 640 km an. Dabei sollen statt den Lithium-Ionen-Akkus Superkondensatoren aus Graphen eingesetzt werden. Vorstellen will er den „Emotion“ auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas. •