Das Paket besteht aus einem Dongle für die OBD-2-Schnittstelle, hergestellt vom chinesischen Smartphone-Bauer ZTE, plus Vertrag für die mobile Datenverbindung. Der Fahrer bekommt Rückmeldungen über den Fahrzeug-Zustand via Smartphone-App, gleichzeitig wird im Auto ein WLAN-Netz aufgebaut, über das bis zu 5 Endgeräte gleichzeitig während der Fahrt online sein können.
Wie T-Mobile-CCO Maria Zesch bei der Präsentation sagte, hat T-Mobile neben Privatpersonen auch kommerzielle Anbieter als Kooperationspartner – etwa Versicherungsgesellschaften – im Visier.
CarConnect kann z.B. darüber informieren, wo das Fahrzeug steht, ob es gerade bewegt wird und (über ein eingebautes Gyroskop) ob es abgeschleppt wird. Auch die Fehlercodes werden ausgelesen und an die App weitergeleitet, sodass man sie am Handy lesen kann. Die am häufigsten auftretenden Fehlercodes wurden in deutsche Alltagssprache übersetzt, damit sie der Laie am Smartphone auch interpretieren kann. „Damit decken wir über 90 % der auftretenden Fälle ab.“
Tritt ein Schaden auf, empfiehlt die Anwendung eine Werkstatt, die Daten hierzu liefert Google Maps. Eine rudimentäre Notfall-Funktion erlaubt es, mit einem Klick ein SMS an einen vordefinierten Kontakt zu verschicken. Und CarConnect ist als elektronisches Fahrtenbuch für Klein- und Kleinstunternehmer nutzbar.
Der Preis setzt sich – Mobilfunk lässt grüßen – aus einem Grundpreis für das Gerät und einem von 2 erhältlichen Monatstarifen (abhängig vom Datenvolumen für den Hotspot) zusammen. Entweder 72 € oder 149 € kostet der Dongle, die Tarife beginnen bei 3,49 € pro Monat. •
