Der Präsident der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Expertenorganisation Club of Rome appelliert an die Politik, zu Gunsten des E-Antriebs keinen Schnellschuss zum Verbot des Verbrennungsmotors zu fabrizieren. Diese Technologie wird seiner Auffassung noch eine Weile mehr in Anspruch nehmen als heute politisch kolportiert wird. Die Grünen bestehen in den Koalitionsverhandlungen nämlich darauf, den Verbrennungsmotor bis 2030 gesetzlich zu verbieten.
„Erstens ist das Elektroauto beim heutigen Strom-Mix eher klimaschädlicher als der Verbrennungsmotor, zweitens kann man – siehe Modell Audi – überschüssigen Windstrom, der sonst vernichtet wird, in Wasserstoff oder Methan umwandeln und damit den klimaneutralen Verbrennungsmotor füttern.“ Was für Weizsäcker nicht heißen darf, die E-Auto-Technologie voranzutreiben. Er fordert von der vermutlichen Dreiparteien-Regierung aus CDU/CSU, FDP und Grünen, die deutsche Selbstverpflichtung aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen umzusetzen und eine sanft steigende CO2-Steuer einzuführen. •
