Der ARBÖ reagiert auf die Pläne der Stadt Wien, die Parkflächen und den Autoverkehr bis ins Jahr 2020 weiter zu reduzieren. In einer Aussendung weist der Mobilitätsclub darauf hin, dass der Fahrzeugbestand in Wien weiter steige und „sinkende Kfz-Zulassungszahlen der Wunschtraum so mancher Öko-Aktivisten“ seien.
So habe der Pkw-Bestand in Wien seit dem Jahr 2012 von 679.492 bis zum Jahr 2016 auf 692.847 zugelegt. Der Gesamt-Kfz-Bestand stieg sogar von 837.810 auf 858.248 Fahrzeuge.
Wie Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien, festhält, „sinke zwar der Motorisierungsgrad“, weil die Anzahl der Bewohner schneller steigt als die Anzahl der Autos, „daraus zu schließen, dass es immer weniger Pkw in Wien gibt“, sei aber schlichtweg falsch. Moderne, nachhaltige Mobilitätskonzepte für Wien müssten demnach „die Lebensrealität der Menschen“ beachten, deshalb auch das Auto beinhalten und dürfen „nicht nur auf den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Halbjahres-Verkehrsmittel Fahrrad“ aufgebaut werden. •
