Dabei waren der Dacia Sandero als günstiger Neuwagen (Kunststofflenkrad), der populäre VW Golf (Kunststoff- und Lederlenkrad) sowie sehr verkaufsstarke Modelle aus Asien (Toyota Yaris, Kunststofflenkrad), Lateinamerika (Ford EcoSport, Lederlenkrad) und Indien (Maruti Suzuki Eeco, Kunststofflenkrad). „Die Modelle waren so gewählt, dass auch überprüft werden konnte, ob international möglicherweise andere Maßstäbe angesetzt werden“, wie ÖAMTC-Cheftechniker Dipl.-Ing. Dr. Max Lang erklärt.

 

„Keines der getesteten Lenkräder – egal, ob Kunststoff oder Leder – überschreitet die geltenden Grenzwerte“, so Lang. „Viele der getesteten Parameter liegen sogar unter der Nachweisgrenze.“ Da das Lenkrad durch Schweiß, Handcreme, Fette und Reinigungsmitteln starken Belastungen ausgesetzt wird, wurden insgesamt, je nachdem, ob es sich um ein Kunststoff- oder Lederlenkrad handelt, bis zu 39 unterschiedliche Stoffe, wie z.B. PAK, Azofarbstoffe und Flammschutzmittel je Lenkrad untersucht. „Die stichprobenartige Überprüfung hat aufgezeigt, dass sich sowohl in Kunststoff- als auch Lederlenkrädern keine gesundheitsschädlichen Überraschungen für Fahrzeuglenker verstecken“, so Lang. •