Vizebürgermeisterin Mag. Maria Vassilakou, grüne „Irrealo“ im sonst roten Rathaus, regiert, als ob am letzten Wahlsonntag nichts geschehen wäre. Dabei hat sie alle ihre Bezirkshochburgen an die politische Konkurrenz verloren. Vor allem wegen des Verkehrsflächenumbaus mit ständig einhergehendem Rück-, Zurück- und wieder Umbauten.
Dennoch wird sie von Bürgermeister Michael Häupls Gnaden weiterhin das Geld mit vollen Händen dafür ausgeben und versuchen, über Umwegrentabilität ihr grünes Unwesen weiter finanzieren können. Jetzt muss man ja nicht gleich dahinter eine Sauerei vermuten, was können denn die Schweinderl dafür. 34 Mitglieder umfasst unter Interimsparteichef Werner Kogler aktuell das Schrumpfgremium der Grünen in Wien. Vassilakou wird also alles unternehmen, das ihre zum Überleben der Grünen beitragen zu können. Das „Rasen am Ring“, wo bislang einmal im Jahr tatsächlich für einen Tag grüner Rasen am Wiener Ring ausgelegt wurde und die „Irrealos“ mit Kind und Kegel die Wirtschaftstreibenden in ihren Liegestühlen zur Weißglut getrieben haben, geht sich finanziell nun nicht mehr aus.
Auch egal, ein paar Radfahrer werden auf der Suche nach ihren „grünen Irrtümern“ ihre Protestfahrten zu Verkehrsspitzenzeiten noch eine Zeit lang weiterführen. Schließlich ist Häupl ja ein geduldiger Partner, dem die Befindlichkeiten der Bevölkerung so richtig am Hintern vorbeigehen. Er hält sein Wien für deppert! Aber Geborgtes ist ja die Spezialität der Grünen. Ihre Wähler haben sie am 15. Oktober 2017 wieder an die etablierten Parteien zurückgegeben. Beim Steuergeld tun sie sich schwerer.
Viele kapieren es, nur nicht die Frau Vassilakou, die im Schutz von Noch-Bürgermeister Häupl für neue Schandtaten rüstet. Funktionierende Straßen werden weiter – und teuer – unbrauchbar gemacht und die vor Jahren per Chip geschützten Bäume fallen jetzt der Säge zum Opfer, weil sie altersschwach den Stürmen nicht mehr standhalten.
Und der Feinstaub erst: Die Verkehrswege werden mit immer mehr Farbe vollgepinselt, um alle Einspareffekte mit langen Umwegen ad absurdum führen zu können. Ein schauriger Vergleich bietet sich an. Wie hübsch war die Maria von der Mariahilfer Straße am Anfang ihrer politischen Karriere und was ist heute von ihr übergeblieben? Des Bürgermeisters grüne Braut zieht keine Massen mehr an, er selbst hat sie politisch ausgezogen. Aber Wiens Wähler sind wahrlich nicht deppert und sehen nun, was vor ihnen steht und strafen nun seine und Vassilakous politische Raserei am Ring mit fortgesetztem Stimmentzug. •
