Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 ist die neue Mauttarif-Verordnung in Begutachtung geschickt worden. Laut Klacska habe es die Wirtschaftskammer geschafft, in mehreren Gesprächen mit dem Verkehrsministerium zu erreichen, dass vor allem den umweltfreundlichsten Euro 6-Fahrzeugen die externen Kosten für Luftverschmutzung per 1. Jänner 2018 nicht angelastet werden, wie dies ursprünglich vorgesehen war. Dafür bedankte sich Klacska bei Verkehrsminister Mag. Jörg Leichtfried.

 

Unternehmer erhalten für die Euro 6-Lkw, wie in den Verhandlungen Ende 2015 vereinbart, weiterhin einen Bonus auf die Mauttarife, der von 2017 bis 2020 jährlich etwa 20 Mio. € ausmacht.

 

Für die Branche fordert Klacska aber weiterhin eine transparentere Kalkulation der Mauttarife, „damit die Mauthöhe nachweislich den tatsächlichen Kosten für die Straßenbenutzung entspricht“ und pocht damit auf eine nach wie vor bestehende Forderung der Verkehrswirtschaft. •