Noch ist der Ladeanschluss auf der Fahrerseite seitlich im Rücklicht verbaut, in Zukunft ist dieser weiter vorne zu finden – und hat 2 Ladeanschlüsse. Damit will Tesla mehr Alltagstauglichkeit in verschiedenen Ecken der Welt bieten.

 

Hintergrund: China

In den USA und Kanada nutzt Tesla den eigenen, proprietären Stecker, in Europa den Typ 2-Stecker. Damit stehen die Supercharger ausschließlich Tesla-Fahrzeugen zur Verfügung. Will man in Europa die öffentliche Schnellladeinfrastruktur nutzen, braucht es einen CHAdeMO-Adapter – alternativ kann noch über den Typ-2-Anschluss (deutlich langsamer) geladen werden. Während bei den Superchargern in China – dem größten Markt der Automobilbranche – das gleiche System wie in Europa verwendet wird, wurde für das öffentliche Schnellladenetz von der chinesischen Regierung der Standard GB/T 20234 eingeführt, der sich vom japanischen Standard CHAdeMO unterscheidet. Deshalb gibt es in Zukunft 2 Anschlüsse – einen mit chinesischem Standard und den Typ 2. Bisherige Tesla-Kunden in China erhalten übrigens einen kostenlosen GB-Adapter.

 

Europa

Allerdings dürfte Tesla auch an den Markt in Europa und den CCS-Standard denken, immerhin ist das Unternehmen im vergangenen Jahr der Schnellladeinitiative CharIN beigetreten, die Konzepte auf Basis der CCS-Technologie entwickelt. •