Er war wohl einer der ersten, die – als der Newsletter für Interessierte, den er natürlich abonniert hatte – wenige Minuten nach dem Start um 9 Uhr die Möglichkeit nutzten, um 1.000 € Anzahlung für das reine E-Auto zu leisten. Er hatte Glück: Denn um 12 Uhr des gleichen Tags war die Registrierung nicht mehr möglich.
Die eigentliche Überraschung kam für den Nutzer erst, als die Konditionen bekannt gegeben wurden: Der Kunde sollte das Auto nämlich „ab 600 €“ genau 3 Jahre leasen, dabei aber nicht mehr als 10.000 km pro Jahr fahren und das Fahrzeug dann wieder dem Opel-Betrieb zurückgeben.
Das war dem Interessenten dann doch zu viel: Fast 22.000 €, eigentlich für eine Fahrzeugmiete – denn ausschließlich die Form des Leasings werde angeboten, bei der dem Kunden keine Möglichkeit geboten wird, das Auto nachher zu erwerben – wollte er nicht akzeptieren.
Auf der IAA in Frankfurt war der Ampera-e – gleich in mehreren Versionen – ausgestellt. Auf die Frage, ob das Fahrzeug noch angeboten wird, kam die Antwort: Man kann ihn kaufen, nur das Lieferdatum steht nicht fest.
Was ist eigentlich wirklich los mit dem Ampera-e? Hat PSA nach der Feststellung von Carlos Tavares, dass es sich um einen Verlustbringer handelt, gleich den Opel-Stecker, bei dem es sich eigentlich um einen Chevrolet Bolt handelt, der in unseren Regionen aber auch nicht über GM-Händler vertrieben wird, gezogen? •
