Im 1. Halbjahr 2017 sank laut dem Europäischen Automobilherstellerverband (ACEA) in den EU-15-Staaten (Mitgliedsstaaten der EU vor der Osterweiterung 2004) der Anteil an dieselbetriebenen Neuzulassungen von 50,2 % auf 46,3 %. In absoluten Zahlen bedeutet das ein Minus von 152.323 Pkw. Demgegenüber steht ein Anstieg von Benzinfahrzeugen von 45,8 % auf 48,5 % – ein Zuwachs von 328.615 Fahrzeugen im Vergleich zum vergangenen Jahr. Damit lag der Verkaufsanteil von Benzinern erstmals seit 2009 über dem von Dieselfahrzeugen. Der Anteil an rein elektrischen Fahrzeugen am Gesamtabsatz der Pkw belief sich auf 1,3 % (ein stabiler Marktanteil), der Anteil der Hybridfahrzeuge auf 2,6 % und der Anteil mit Propan oder Erdgas betriebener Pkw auf 1,3 %.
Österreich: Diesel verliert, bleibt aber Nummer 1
In Österreich zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab, wenngleich weiterhin deutlich mehr Dieselfahrzeuge verkauft wurden. Zwischen Jänner und August 2017 gab es laut Statistik Austria am Gesamtabsatz der Pkw ein Minus von 6,7 % auf einen Marktanteil von 50,8 % (122.036 Fahrzeuge/-5.852 zu 2016). Die Benziner legten im selben Zeitraum um 5,3 % auf einen Marktanteil von 45,3 % (108.997 Pkw/+20.098 zu 2016) zu. Während sich der Anteil von Hybridfahrzeugen auf 2,2 % verdoppelte, blieb der Verkauf Erdgas betriebener Pkw stabil bei 0,1 %. •
