14 Jahre lang soll Scania, eine Tochter des VW-Konzerns, mit 5 weiteren Herstellern die Preise für Lastkraftwagen abgesprochen haben. Deshalb wurde der schwedische Hersteller nun mit einer Geldbuße von 880 Mio. € belegt, teilte die EU-Kommission mit.
Die weiteren Beteiligten – DAF, Daimler, Iveco und Volvo/Renault – schlossen bereits im vergangenen Jahr einen Vergleich über knapp 2,93 Mrd. €. MAN ging als Tippgeber straffrei aus. Weil Scania sich gegen den Vergleich entschieden hatte, verfolgten die Wettbewerbshüter das Verfahren weiter.
„Mit dem Beschluss ist unsere Untersuchung zu einem langjährigen Kartell abgeschlossen“, meinte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. •
