Insgesamt 32 aktuelle Modelle in den Dimensionen 195/65 R15 T und 215/65 R16 H nahm der ÖAMTC mit seinen Partnern beim diesjährigen Winterreifentest unter die Lupe. Untersucht wurden die Reifen in 18 sicherheits- und umweltrelevanten Kriterien, die Tests erfolgten bei Trockenheit und Nässe, auf Schnee und Eis. Außerdem wurden Abrollgeräusch, Kraftstoffverbrauch und Verschleiß überprüft. Während in der Vergangenheit „die Reihenfolge der getesteten Modelle oft ein anderes Bild“ zeigte, liegt heuer „das eine oder andere Modell aus dem sogenannten ‚Quality-Segment’ vor den Premiummodellen des gleichen Reifenkonzerns", erklärte ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel.
Dimension 195/65 R15 T
Von den 16 in der Dimension 195/65 R15 T getesteten Reifen konnten mit dem Continental WinterContact TS 860, Esa-Tecar Super Grip 9 und Kleber Krisalp HP3 3 Reifen mit „sehr empfehlenswert“ bewertet werden. Das Mittelfeld, das mit „empfehlenswert“ beurteilt wurde, setzt sich aus 12 Modellen zusammen. „10 dieser Reifen zeigen in mindestens 2 Testkriterien Schwächen, häufig auf nasser Fahrbahn und auf Schnee“, schildert Eppel. Das einzige „bedingt empfehlenswert“ ging aufgrund seiner Schwäche auf trockener Fahrbahn an den Semperit Master-Grip 2.
Dimension 215/65 R16 H
Erstmals seit 2012 testete der ÖAMTC auch wieder die SUV-Dimensionen 215/65 R16 H. Die Auszeichnung „sehr empfehlenswert“ konnte dabei nur der Dunlop Winter Sport 5 einheimsen. „14 Modelle sind ‚empfehlenswert’. Für die Abwertung der einzelnen Reifen gibt es unterschiedliche Gründe. Häufig sind es auch mehrere schwächere Eigenschaften, die ein Modell aufweist“, erklärt Eppel. Das einzige „nicht empfehlenswert“ ging an den Nankang Snow SV-2. „Seine schwachen Griffeigenschaften sowohl auf nasser als auch auf schneebedeckter Fahrbahn machen diesen Reifen ‚nicht empfehlenswert’. Da nützt es dann auch nichts mehr, dass der Nankang im Kraftstoffverbrauch zu den besten Modellen im Test gehört“, sagte der ÖAMTC-Reifenexperte. •
