„Aktuelle Strategien in Österreich zielen bisher auf die Nutzung von Dachflächen und Fassaden für Photovoltaik. Die Potentiale von Parkplätzen wurden bisher zu wenig beachtet", so Projektleiter Dr. Boris Salak. Daher wurden 15.000 österreichische Großparkplätze im siedlungsnahen Bereich untersucht und die Lage der Parkplätze, die Beschattung durch umliegende Gebäude sowie die wetterbedingte, tatsächliche Sonneneinstrahlung der vergangenen 10 Jahre in den Modellrechnungen berücksichtigt.

 

„Selbst wenn man davon ausgeht, dass nur etwa 50 % der Parkplatzflächen tatsächlich mit Photovoltaikpaneelen überdacht werden können, so ergibt sich daraus ein solares Erwartungspotential von 4,2 Terawattstunden pro Jahr", so Projektmitarbeiter Dipl.-Ing. Christoph Graf vom BOKU-Institut für Landschaftsentwicklung. Diese Menge entspricht dem Strombedarf von ca. 1,4 Mio. E-Autos mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr, so die Studienautoren. •