„Im vergangenen Winter hat Kreisel Electric meine G-Klasse elektrifiziert. Jetzt schon einen Hummer. Wenn Kreisel in dem Tempo weitermacht, werde ich von LA schon bald im Elektroflugzeug anreisen“, so Schwarzenegger.
In nur 2 Monaten Bauzeit entwickelte Kreisel Electric einen geländegängigen Prototyp auf Basis des Modells H1. Er verfügt über Hochleistungsbatterien von Kreisel Electric mit 100 kWh Kapazität sowie 2 E-Motoren an Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von 360 kW (490 PS). Sie beschleunigen das Fahrzeug auf bis zu 120 km/h bei einer Reichweite von rund 300 km bei 3.300 kg Gesamtgewicht.
Der Geländewagen verzeichnet in der Standardausführung bei einem Verbrauch von bis zu 24 l Sprit pro 100 km einen Ausstoß von bis zu 470 g CO2/km. „Wir wollen mit unseren elektrifizierten Prototypen zeigen, was mit der Kreisel-Technologie möglich ist. In Serie bauen werden wir die Modelle sicher nicht. Aber unser Hummer ist ein Kraftprotz im Wolfspelz, der so leise fährt, dass neben ihm selbst die Schafe ungestört bleiben", sagte Markus Kreisel, einer der Gründer von Kreisel Electric.
Zusammen mit dem österreichischen Bundeskanzler Mag. Christian Kern und Arnold Schwarzenegger eröffnete Markus Kreisel das neue High-Tech-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rainbach im Mühlkreis. Der Standort mit fast 7.000 m2 umfasst eine Prototypenwerkstatt und eine komplett automatisierte Fertigungslinie für Kreisel Electric Batteriespeicher zur Ausstattung von Pkw-, Lkw-, Bus-, Boot- oder Flugzeug-Kleinserien sowie Speicherlösungen.
Mit dem neuen Werk, in dem 2018 über 200 Mitarbeiter beschäftigt sein werden, will Kreisel Electric seinen Wachstumskurs beschleunigen und sein Geschäft im Bereich der E-Mobilität international ausweiten. Zur Eröffnung kamen mehr als 1.000 Besucher aus der internationalen Wirtschaft und Politik. •
