Im Fall von Elektrofahrzeugen, die für größere Reichweiten mit entsprechend stärkeren Batterien ausgestattet seien, könnten diese auch mehr als das Doppelte gegenüber Fahrzeugen mit herkömmlicher Motorisierung betragen, wie ÖVK-Vorsitzender Univ. Prof. Dr. Hans-Peter Lenz sagt.
In der Nutzungsphase seien Treibhausgasemissionen und Energieaufwand von Elektrofahrzeugen stark von der Art der Stromerzeugung abhängig und beim derzeitigen EU-Strommix nicht wesentlich niedriger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Echte Vorteile könnten nur bei ausschließlicher Verwendung von Ökostrom realisiert werden. Derzeit würde aber weltweit eher Strom auf umweltschädliche Art produziert, sodass Elektrofahrzeuge auch in der Nutzungsphase schlechter abschneiden als Fahrzeuge mit herkömmlicher Motorisierung.
Die Studie „Treibhausgasemissionen und Energetischer Aufwand von Pkw“ ist auf Anfrage beim Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (www.oevk.at) elektronisch erhältlich.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse ist in unten angefügtem PDF abrufbar.
