Dass die Zukunft in einer Parallelität von Benzin, ganz sicher auch Diesel (!), reinen Elektrofahrzeugen, Hybriden und Wasserstoffantrieb bestehen wird, daran lassen die Manager der Hersteller keinen Zweifel. Dabei teilt sich die Gruppe der Hersteller, die ohne Softwaremanipulationen ihre Zielvorgaben zu erreichen gewohnt sind und jene, die zum Teil noch über Lösungen zur Aufarbeitung des Dieselskandals verhandeln. Die Zukunft bedeutet höheren Aufwand dank mehrerer Konzepte.
Dass der VW-Konzern ein Rezept hat, um aus dem Verlustgeschäft Elektromobilität ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen, daran ließ Technikvorstand Dr. Frank Welsch keinen Zweifel.
Immer besser in Fahrt kommt die wiederauferstandene deutsche Marke Borgward: Sie hat innerhalb eines Jahres 1,5 Milliarden € Umsatz erzielt, plant schrittweise am Traditionsstandort Bremen die Produktion von 50.000 Borgward-Autos.
Für interessierte Autohändler wahrscheinlich keine gute Nachricht, über die das schicke 4-türige Isabella-Konzept nicht hinwegtäuschen kann: Die neuartigen Vertriebswege, die man gehen und den Service Support, den Borgward anbieten will. Das versteht man bei der 100%-Tochter von Foton unter „accessible Premium“: Noch 2017 soll der Vertrieb im deutschsprachigen Raum über das Sixt-Neuwagenportal (Sixt-Neuwagen.de) – „als erster Online-Händler“ – beginnen. Mit der Werkstattkette A.T.U prüfe Borgward „ein Konzept der zukünftigen innovativen Zusammenarbeit im Service“. Vergeht so der Glanz des Borgward-Rhombus (Sic transit gloria mundi...) – oder braucht es ein neues Fortschrittsdenken?
