Die wird für die deutsche Autowirtschaft spannender als der Messeinhalt selbst, von dem sich 11 namhafte Marken fernhalten. Zu teuer ist ein Argument, schlagend vielmehr ist die nicht vorhandene Aussagewirkung nach dem Dieselskandal. Wenn denn nach der IAA Matthias Wissmann überhaupt noch Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) sein wird, werden jene Kriterien angesprochen werden, die von der Autoindustrie mit der künftigen Regierung verhandelt werden müssen.
Diese 67. IAA findet in besonderen Zeiten statt, sie wird eine wie keine vor ihr sein. Ob spannender, überraschender, inspirierender und innovativer als jemals zuvor, wie sie der Veranstalter propagiert, ist zunächst offen wie das Bundestagswahlergebnis.
So lassen wir zum Eröffnungstag das Statement von VDA-Präsident Matthias Wissmann in aller Poesie seiner Worte wirken: „Premierenfeuerwerk mit neuem Rekordstand: 363 Innovationen, darunter 228 Weltpremieren – Zahl der Europapremieren mehr als verdoppelt – Schwerpunkt Digitalisierung, Urbane Mobilität und Elektromobilität – rund 1.000 Aussteller (darunter erstmals Ägypten und Peru!) – New Mobility World mit vielen IT- und Tech-Firmen“. Irgendwie weltfremd ist das!
