„Bis zu 50 Sensoren verbunden mit Elektroniksystemen sorgen bei neuwertigen Fahrzeugen für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen. Abstandsradar, Parksensoren, Spurassistenten und viele weitere Systeme sind immer öfter bereits in der Grundausstattung bzw. als Option verfügbar“, sagt Nagl, der aufgrund der technischen Anforderungen auf hohe Qualifikation der Kfz-Techniker pocht. „Viele der Sensoren sind hinter der Windschutzscheibe verbaut. Infrarot-, Ultraschall-, Hochdruck-, Radarsensoren und Minikameras müssen bei Austausch oder Reparatur der Windschutzscheibe penibel genau justiert werden, um korrekte Daten zur Sicherheit der Fahrzeuginsassen zu liefern!“
Und Nagl untermauert, dass er die Anforderungen aus Sicherheitsgründen so hoch ansetzt: „Ein verbautes Abstandsradar, das den Abstand zum vorderen Fahrzeug misst, liefert schon bei einer Fehlstellung von nur einem Zehntel Millimeter dann möglicherweise den Abstand zu einem gerade überholenden Auto und löst somit nicht einen notwendigen Bremsvorgang ein, was zu einem Verkehrsunfall führen kann.“ Windschutzscheiben, aber auch Panorama-Glasdächer seien darüber hinaus tragende Bauteile der Karosserie und damit auch Sicherheitselemente des Fahrzeuges. Bei Reparatur oder Austausch der Windschutzscheibe seien die Herstellervorgaben einzuhalten und zusätzlich penibel auf die Justierung der unterschiedlichen Sensoren zu achten.
„Nur in einem Kfz-Fachbetrieb haben Fahrzeugbesitzer bei der Reparatur oder Austausch von Windschutzscheiben die Sicherheit, dass geschultes Fachpersonal mit entsprechendem elektronischen Fachwissen an der Arbeit war“, so Österreichs Sprecher der Fahrzeugtechniker. •
