Nach der starken Eröffnung gab’s dann aber mildere Töne: Er habe zur Kenntnis genommen, dass man als Importeur dem Hersteller keine technischen Updates sozusagen vorschreiben könne. Und: Er sei prinzipiell gegen Verbote von Technologie. Insgesamt seien die Gespräche ein Erfolg gewesen, denn:

 

Es sei bei den Gesprächen gelungen, für Österreich mehr herauszuholen als für Deutschland, nicht zuletzt weil bei den beschlossenen Schritten nicht nur deutsche Hersteller, sondern auch solche aus Frankreich, Spanien, Korea und Japan mit an Bord seien.

 

Konkret: Die Hersteller rollen ab Frühjahr 2018 ein Software-Update aus und garantieren eine Schadstoffreduktion um 25% – und zwar ohne Leistungseinbußen und bei voller Erhaltung der Gewährleistung. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird das Ministerium überprüfen; eine diesbezügliche Ausschreibung wird gerade vorbereitet. Um das Update zu promoten, versprechen die Hersteller „zusätzliche Anreize“, zum Beispiel in Form von Gutscheinen.

 

Gleichzeitig wird es von den Herstellern Ökoprämien geben, und zwar bei Ankauf eines ökologisch günstigeren Fahrzeugs und – laut Importeurssprecher Günther Kerle – einer „Verschrottung bei den ganz alten Fahrzeugen". Die Höhe und andere Eckdaten werden von den Herstellern in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

 

Die Porsche Holding hat die Maßnahmen für seine Marken VW, Audi, Seat und Skoda als „Umweltprogramm der Volkswagen Konzernmarken in Österreich“ bereits näher spezifiziert. Details zur Höhe der Prämien enthält der Beitrag „Die ersten Ökoprämien sind da“.

 

 Weitere Details enthält die AUTO-Information Nr. 2384, die am 25. August 2017 erscheint!